25.-26. März 2010
Internationale Tagung
Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek
Hannover, Deutschland
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Die Frage nach der Realität (Wirklichkeit) bei Leibniz wurde in den letzten zwanzig Jahren vor allem im Rahmen der Diskussion über die „reale Metaphysik“ oder die letzte Philosophie der „realen Einheiten“ gestellt. Dabei wurde das Problem des Widerstands der Realität gegenüber Phänomene oder Erscheinungen untersucht, was zu verschiedenen Rekonstruktionen von der ontologischen Landschaft, besonders hinsichtlich des Status des Körpers, geführt hat. Diese Frage ist jedoch nicht nur auf die späteren Schriften oder sogar auf die Metaphysik allein beschränkt. Die normative Unterscheidung zwischen, was real ist und was nicht real ist, oder zwischen, was realer ist und was weniger real ist, taucht schon in den ersten metaphysischen Konzepten auf, genauso wie in den verschiedenen Wissenschaften (Mathematik, Physik, Wissenschaft vom Lebendigen, Theologie, usw.) in welchen Leibniz die Verfassung von Real-Definitionen gesucht hat. Dieses Kolloquium soll diese verschiedenen Dimensionen behandeln.
Die Tagung wird von der Alexander von Humboldt-Stiftung unterstützt.
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Michel Fichant (Université de Paris-Sorbonne) : "Quelque chose de plus réal" : sur les degrés de réalité
Stefano Di Bella (Scuola Superiore di Pisa): Phaenomenon, Action and Coherence: Leibniz's Ways from the Mind's Experience to a Real World
Arnaud Pelletier (Humboldt-Stiftung): Leibniz et les accidents réels
Christina Schneider (Universität München): Monaden und Raum-Zeit
Herbert Breger (Leibniz-Archiv, Hannover): Probleme mathematischer Existenz bei Leibniz
Justin Smith (Concordia University, Montréal): Perception and Appetite: From Physiology to Metaphysics
Anne-Lise Rey (Université Lille 1): Sciences de la nature et degrés de réalité
Walter Sparn (Universität Erlangen): Leibniz' Verständnis der Realität des geglaubten Übernatürlichen, am Beispiel sakramentalen Realpräsenz Christi
Pauline Phemister (University of Edinburgh): Relations and individual substances: Leibnizian pluralism versus Bradleian monism
Frédéric de Buzon (Université de Strasbourg): Le clair-confus et la réalité des phénomènes